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Literatur hautnah 📚

Begegnung mit Özge Samancı beim Literaturfestival

Zum Auftakt des Internationalen Literaturfestivals Berlin besuchten die Klasse 8bs und Schüler:innen des 11. Jahrgangs am 8. September das Haus der Berliner Festspiele. Im Mittelpunkt der englischsprachigen Eröffnungsveranstaltung stand die vielfach ausgezeichnete Graphic Novel Evil Eyes Sea der türkisch-amerikanischen Autorin und Künstlerin Özge Samancı.

Das Werk führt in das Istanbul der 1990er Jahre und verbindet die Geschichte zweier junger Studentinnen mit gesellschaftlichen und politischen Themen wie Korruption, Misogynie und sozialer Ungleichheit. In ihrer eigens für das Festival verfassten Eröffnungsrede berichtete Samancı von ihrem persönlichen Weg zur Graphic-Novel-Künstlerin und davon, wie aus Ausdauer, Beobachtung und jahrelanger Übung schließlich ihre ganz eigene künstlerische Ausdrucksform entstand. Gespräch, Lesung und „Comic-Kino“ wurden dabei durch Live-Illustrationen der Autorin ergänzt.

Für unsere Schüler:innen wurde die Veranstaltung insbesondere durch die unmittelbare Begegnung mit der Autorin zu einem besonderen Erlebnis. Einige hatten Evil Eyes Sea bereits zuvor im Unterricht kennengelernt und konnten nun aus erster Hand erfahren, welche persönlichen Erfahrungen, historischen Hintergründe und künstlerischen Entscheidungen in das Werk eingeflossen sind. In der Fragerunde nutzten die Schüler:innen die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und mit Samancı über ihr Buch und ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderes Highlight folgte im Anschluss bei der Signierstunde: Zahlreiche Schüler:innen ließen sich ihre mitgebrachten Exemplare persönlich von der Autorin signieren. Die 8bs durfte zudem die während der Veranstaltung entstandenen Live-Illustrationen mit zurück an unsere Schule nehmen – versehen mit persönlichen Widmungen und Autogrammen von Özge Samancı.

So wurde der Festivalbesuch für die Schüler:innen aus den Jahrgängen 8 und 11 zu einer besonderen literarischen und kulturellen Erfahrung, bei der Literatur nicht nur gelesen und analysiert, sondern unmittelbar erlebt werden konnte.