Biologie

am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium

Ziele und Schwerpunkte im Fach Biologie

1. Ziele

  • Themenkoordinierung in den Doppeljahrgangsstufen
  • Förderung fachspezifischer und fachübergreifender Kompetenzen
  • Vergleichsarbeiten in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 9
  • Vorbereitungen auf MSA-Prüfungen und Abiturprüfungen im Fach Biologie
  • Systematische Verankerung von fachübergreifendem und fächerverbindendem Unterricht
  • Nutzung von besonderen Lernerfahrungen an außerschulischen Lernorten
  • Suchtprävention und Fragen rund um das Thema Pubertät
  • zweckmäßige Einsetzung von aktuellen Lehr-und Lernmaterialien

2. Schwerpunkte

1. Methodische Kompetenzen im Bereich Erkenntnisgewinn:

Gewinnung experimenteller Erkenntnisse in allen Jahrgangsstufen, Problemorientierter Unterricht (naturwissenschaftlicher Erkenntnisweg: Hypothesen, deren Verifikation und Bewertung), Angebote des Vertiefens, Übens, des Defizitausgleichs und der Interessenförderung durch binnendifferenzierenden Unterricht in der SEK I und SEK II

2. Kompetenzen im kooperativen, aber auch selbstständigen Arbeiten:

Praktizieren und Vervollkommnen der Partner- und Gruppenarbeit in der SEK I, Selbst- und Partner-einschätzung zur Förderung des Verantwortungsbewusstseins der SchülerInnen für ihre Lernerfolge, schrittweise Steigerung des Aufgabenniveaus bis hin zu komplexen Aufgaben, Aufgabenformulierung unter Verwendung von Operatoren, Formulierung von halboffenen und offenen Aufgabenstellungen, angemessene Integration der Anforderungsbereiche I (30-40%), II (50-60 %) und III (10-20%) in mündlichen und schriftlichen Kontrollen, Trennung von Aufgaben- und Materialteil (Klausurähnlichkeit), zunehmende Bewertung der sprachlichen Qualität und Form in schriftlichen Arbeiten, Herausarbeitung und Anwendung unterschiedlicher Präsentationsformen

3. Organisatorische Ebene des Fachbereichs:

Fachinternes Curriculum für die SEK I (Gültigkeit bis September 2011), Methodencurriculum (jahrgangsgebunden, enthält systematisch aufbauend die notwendigen Kompetenzen zur Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung, Arbeitsmethoden, Aufgabenlösekompetenz und Lernkompetenz), gemeinsame Planung von Unterrichtssequenzen in einzelnen Jahrgangsstufen, Vergleichsarbeiten zur Überprüfung der fachspezifischen und fachübergreifenden Kompetenzen in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 9

Systematische Verankerung von fachübergreifendem und fächerverbindendem Unterricht

Projektthema Kl. Verantwortliche
Augen-Linsen-Mikroskop 6 FachlehrerInnen: NAWI-Bio & NAWI-Ph
Bewegung und Muskulatur 6 FachlehrerInnen: NAWI-Bio & NAWI-Ph
Rauchen 7 Nikotintherapeuten vom „Deutschen Nichtraucherbund“
Alkohol 10 Suchtbeauftragte in Zusammenarbeit mit Synanon

Suchtprävention und Fragen rund um das Thema Pubertät

Kl. Themenbezug Suchtprävention
6 Ernährung und Verdauung Essstörungen
7 Atmungssystem Rauchen

8

Süchte und legale Drogen

Essstörungen (Diäten),

Alkohol (Leber als Entgiftungsorgan),

Nikotin (Rauchstraße im Körper)

9

Abwehrsysteme im Körper

Nervensystem und Gehirn

Sinneswahrnehmung

Medikamentenmissbrauch

Drogen: Wirkungen & Abhängigkeiten

Alkohol: Wirkungen & Abhängigkeiten

10 Entwicklung von der Befruchtung bis zum Tod Risiken in der Schwangerschaft: u. a. Wirkungen von Drogen und Medikamenten in verschiedenen Entwicklungsstadien des Embryos/Fetus
Q1 Sinneswahrnehmung Synapsengifte und Suchtmechanismen

Pubertät-Konflikte-Sexualberatungsstelle

Kl. Themenbezug Schwerpunkte
6 Pubertät Mein Körper verändert sich (Sexualberatungsstelle)
7 Liebe und Partnerschaft Sexualität und sexuelle Orientierung (Sexualberatungsstelle)
9 HIV-Überforderung des Abwehrsystems Verlauf der Infektionskrankheit und Prophylaxe
10 Entwicklung von der Befruchtung bis zum Tod Lernzirkel: hormonelle Veränderungen, Befruchtung und Entwicklungs-prozesse bis zur Geburt, Methoden der Verhütung, Abbruch-letzter Ausweg?

Nutzung der besonderen Lernerfahrungen an außerschulischen Lernorten

– Sicherung des Anwendungsbezugs und der Anschlussfähigkeit der Lehr- und Lerngegenstände

– Möglichkeit zur Durchführung von Wandertagen/Exkursionstagen und einzelnen Unterrichtsstunden

Vorschläge für einen biologischen Wandertag/Exkursionstag/Unterrichtsgang

Kl. Themenbezug Lernort
5 Wirbeltiere Aquarium
6 Mein Körper verändert sich Ärztehaus, Gehrenseestr.
7

Wirbeltiere und Ökosystem

Wirbellose

Tierpark oder Zoo

Aquarium

8 Gesundheit: Blut Blutspendezentrale
9 Pflanzen-Fotosynthese Botanischer Garten/ Erholungspark Marzahn
10

Evolution

Evolutionstrends bei Primaten, Stammesentwicklung: Arten verändern sich

Naturkundemuseum

Tierpark Berlin oder Zoologischer Garten

Laborpraktikum in der SEK II (Pflichtveranstaltung für LeistungskursschülerInnen)

SEK II Thema Lernort
Q 1 Regenwurmuntersuchungen, EKG Schülerlabor
Q 3 Genetischer Fingerabdruck, DNA-Isolierung oder Enzympraktikum Schülerlabor (z.B. Gläsernes Labor) oder Schülerlabor in Wildau

Besuch von Prakanlagen in Berlin

SEK II Thema Lernort
Q 2 Angepasstheit von Arten an Umweltfaktoren, Tiergeografische Regeln, Ökosystem Regenwald im Alfred-Brehm-Haus Tierpark Berlin
Q 4 Evolutionstrends bei den Primaten, Schildkröten- Überlebensstrategie in der Sackgasse Tierpark Berlin

Überblick zur Themenkoordinierung in den Doppeljahrgangsstufen

Doppeljahrgangsstufe 5/6

Pflichtbereich Kl. 5
Jahrgangsstufe 5: zwei Wochenstunden im Klassenverband

Pflanzen- Tiere- Lebensräume

Pflichtbereich Kl. 6
Jahrgangsstufe 6: zwei Wochenstunden im Teilungsunterricht

Umgang mit Stoffen aus dem Alltag
Welt des Großen – Welt des Kleinen
Körper und Bewegung
Körper- Gesundheit- Entwicklung

Doppeljahrgangsstufe 7/8

Pflichtbereich Kl. 7
Jahrgangsstufe 7: zwei Wochenstunden im Klassenverband

P 1 Lebewesen bestehen aus Zellen – kleinste Einheiten
P 2 Lebensräume und ihre Bewohner – vielfältige Wechselwirkungen
P 7 Pubertät – ich verändere mich
P 8 Sexualität und sexuelle Orientierung

Pflichtbereich Kl. 8
Jahrgangsstufe 8: eine Wochenstunde im Klassenverband

P 3 Ernährung und Verdauung – Basis unserer Energieversorgung
P 4 Atmung –ohne Luft kein Leben
P 5 Blut und Kreislauf – Weg durch den Körper
P 6 Süchte und legale Drogen – Gefahr oder Genuss?

Doppeljahrgangsstufe 9/10

Pflichtbereich Kl. 9
Jahrgangsstufe 9: zwei Wochenstunden im Klassenverband

P 5 Abwehr von Infektionskrankheiten – vielseitig und variabel
P 3 Sinneswahrnehmung – Informationen aus der Umwelt
P 4 Nervensystem und Gehirn – Aufbau und Arbeitsteilung
P 1 Pflanzen- nicht nur grün
P 2 Fotosynthese – Grundlage des Lebens

Pflichtbereich Kl. 10
Jahrgangsstufe 10: zwei Wochenstunden im Klassenverband

P 6 Zelluläre Grundlagen der Vererbung – Teilung oder Vermehrung
P 7 Entwicklung- von der Befruchtung bis zum Tod
P 8 Klassische Genetik – Regeln der Vererbung
P 9 Vererbung beim Menschen – wie die Eltern, so die Kinder?
P 11 Evolutionstheorien und ihre Indizien – mehr als Darwin
P 10 Evolution des Menschen – auf der Suche nach unseren Vorfahren

Sekundarstufe II (Qualifikationsstufen)

Qualifikationsstufen
gk- bi: drei Wochenstunden im Kursverband
LK- BI: fünf Wochenstunden im Kursverband

BI-1/bi-1: Physiologische Grundlagen ausgewählter Lebensprozesse
BI-2/bi-2: Ökologie und Nachhaltigkeit
BI-3/bi-3: Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik
BI-4/bi-4: Evolution und Zukunftsfragen

Eperimentelle Untersuchungen im Fach Biologie

1. Jahrgangsstufen 5-6

Jahrgangsstufe 6

Thema: Sinnesorgane – Antennen zur Umwelt

Aufgaben zur Vorüberlegung:

1. Definiere die Begriffe: a) Reiz, b) Sinneszelle und c) Sinnesorgan!

2. Ergänze die Tabelle!

Reize                   Sinnesorgane             

3. Teste deine Reaktionszeit! Notiere deine Reaktionszeit!

Durchführung: Partnerexperiment!

Dein Partner hält ein Lineal (30 cm) am oberen Ende senkrecht fest. Halte nun Daumen und Zeigefinger so an den unteren Rand, dass deine Finger das Lineal nicht berühren. Wenn dein Partner das Lineal loslässt, musst du es möglichst schnell mit den Fingern fassen. Die Strecke, die das Linael gefallen ist, ist ein Maß für die Reaktionszeit!

Fallstrecke in cm Reaktionszeit in sec.
    5    0,10
   10    0,14
   15    0,17
   20    0,20
   25    0,22
   30    0,24

Auswertung: Erkläre, was in deinem Körper während der Reaktionszeit passiert!

2. Jahrgangsstufen 7-10

Jahrgangsstufe 7

Thema: Untersuchung des Zusammenhanges zwischen Bau und Lebensweise des Regenwurmes

Aufgaben zur Vorüberlegung:

1. Welche Baumerkmale des Regenwurmes sind für die Themenbearbeitung wesentlich?

2. Entwickle Experimentierpläne, mit denen du auf folgende Fragen Antwort finden kannst!

a) Wie bewegt sich der Regenwurm fort?

b) Wodurch wird der Regenwurm bei seiner Fortbewegung unterstützt und geschützt?

c) Wie reagiert der Regenwurm auf Veränderungen seiner Umwelt? (Solche Veränderungen könnten sein: Helligkeit /Dunkelheit, Geräusche, Gerüche, Berührungen.)

3. Welche Maßnahmen musst du ergreifen, um das Tier bei deinen Untersuchungen nicht zu quälen?

Jahrgangsstufe 8

Thema: Bau und Funktionen des Herzens (Stationsarbeit)

Aufgaben zur Vorüberlegung:

1. Erarbeite den Bau und die Funktionen des Herzens!

2. Definiere die Begriffe: a) Blutdruck und b) Puls und notiere Normalwerte!

Durchführung: Erfasse deine Werte (V 1 und V 2)!

V 1 Messe den Puls in Ruhe und nach Belastung (20 Kniebeugen)!

V 2 Messe den Blutdruck!

Auswertung: Vergleiche die Messwerte mit den Normalwerten und interpretiere die Ergebnisse!

Prüfungen im Fach Biologie

MSA- Prüfung

MSA-Prüfung besteht aus zwei Teilen: Präsentation und Prüfungsgespräch

– Prüfung findet i. d. R. als Gruppenprüfung (zwei bis vier Prüflingen) statt

– Einzelprüfung nur auf Antrag möglich

– Prüfungsnoten werden vom Fachausschuss festgelegt und den Prüflingen unmittelbar nach der Prüfung

mitgeteilt

Prüfungsdauer

Prüfung          Präsentationszeit  Gesprächszeit Prüfungszeit
 Einzelprüfung    10 min.    5 min.  15 min.

Gruppenprüfung

(2 Schüler)

6-7 min.

pro Schüler

3-4 min.

pro Schüler

20 min.

Gruppenprüfung

(3 Schüler)

6-7 min.

pro Schüler

3-4 min.

pro Schüler

30 min.

Themenwahl

– Themenwahl bezieht sich auf Fähigkeiten und Fertigkeiten, die am Ende der SEK I erreicht sein

müssen

– Beschäftigungszeit mit der Thematik: mindestens sechs Wochen lang während der Jahrgangsstufe 10

– Beschäftigungsform: als Fach- oder Projektarbeit, einer Leistungsmappe (Portfolio) u. a.

Beratungsgespräche

– Prüfungsgruppen werden von einer fachlich zuständigen Lehrkraft beraten und unterstützt

– zwei Beratungsgespräche werden i. d. R. durchgeführt

– Beratungsergebnisse werden in einem Kurzprotokoll (vorgelegte Materialien, Probleme, diskutierte Fragen

und Hinweise) notiert

Jahrgangsübersicht 2011/12

 Anzahl der Gruppen                              Anzahl der Prüflinge                         
 5  12

Jahrgangsübersicht 2010/11

Anzahl der Gruppen  Anzahl der Prüflinge
 7  16
Themenübersicht
Wirkung von Acetylcholin auf die Muskelarbeit
Dopamin – wenn das Glück zum Verhängnis wird 
In wie weit beeinflusst die Umwelt unsere Träume
Eineiige Zwillinge – optisch scheinen sie gleich zu sein, doch trifft das auch auf das Verhalten zu
Probleme mit dem Chromosom 21                                                            
Blutdoping, Ende einer Karriere

 Spannende Themen MSA 2012

Cannabis- eine fast legale Droge
Organspende – Kind als Ersatzteillager
Sind Träume Schäume?
PID – ein ethisches Dilemma?
Vegane Ernährung- macht es dich kaputt oder gesund?
Botox – Gift oder Wundermittel?

Schriftliches Abitur

Dezentrales Abitur bis 2012

Das Schwerpunktsemester legt der unterrichtende Fachlehrer fest. Das Schwerpunktsemester wird den Schülern im Dezember bekannt gegeben.

Jahrgangsübergreifender Vergleich des Wahlverhaltens 

Jahrgang

1.+2. PF

(LK)

3. PF

(gk/schriftlich)

4. PF

(gk/mündlich)

5. PF

(Präsentation)

BLL    
2010 36 18 15 9 1
2011 23  4 6 15
2012 27 8  5   12   1 
2013     11         1

Abiturergebnisse 2013

gk 1 2 3 4 5 6
1  —  —  1  —  —  —
LK  1 2 3 4 5 6
 — —   —

Abiturergebnisse 2012

Schwerpunktsemester im LK: BI-3 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

Kurse 1 2 3 4 5 6
LK 1 3 6 6 1
LK 2 2 4 4 1

Schwerpunktsemester im gk: bi-3 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

Kurse 1 2 3 4 5 6
gk 1/2 2 4 1 1

Abiturergebnisse 2011

Schwerpunktsemester im LK: BI-3 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

Kurse  1   2   3   4   5   6 
LK 1  2  5  3  2  —   — 
LK 2  —  2  7   2  —  —

Schwerpunktsemester im gk: bi-3 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

Kurse  2   3   4   5   6
gk 1/2   —  —  2  2  —  —

Abiturergebnisse 2010

Schwerpunktsemester im LK: BI-3 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

Kurse  2   3   4   5   6
LK 1  2  4  8  2  2  —
LK 2  1  6  5  5  1  —

Schwerpunktsemester im gk: bi-3 Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

Kurse  1   2   3   4  6
gk 1   —  3   2  2  —  —
gk 2   —  1  3  2  —  —
gk 3   —  1  2  1  1  —

 Zentralabitur ab 2013 

Kriterien                   Regelungen im Zentralabitur
Aufgabenformate kontextorienterte, materialgebundene Aufgaben mit 3-5 Teilaufgaben
Aufgabenanzahl 2
Auswahlmodus

Die Lehrkraft wählt aus dem Themenbereich A eine Aufgabe aus.

Der Schüler wählt zwei von den drei Aufgaben aus dem Themenbereichen A, B und C aus.

Auswahl-/Arbeitszeit

LK: 270 Minuten (30 Minuten Auswahlzeit und 240 Minuten Arbeitszeit)

gk: 210 Minuten (30 Minuten Auswahlzeit und 180 Minuten Arbeitszeit)

BE LK und gk: 100 BE, d. h. 50 BE pro Aufgabe
AB I, II, III AB I: 30-40%, AB II: 50-60%, AB III: 10-20% 
Schwerpunktsetzung Schwerpunktthemen aus allen vier Semestern, Aufgaben aus den drei Themenbereichen A, B und C

Übersicht: Themenbereiche 

Themenbereich

Funktionszusammenhänge

und deren molekulare

Grundlagen

Vernetzte Systeme

C

Entwicklungs-

prozesse

Themen

Physiologie, Zellbiologie,

Genetik

Ökologie und Nach-

haltigkeit

Evolution und

Zukunftsfragen

Semester

1: Physiologische Grundla-

gen ausgewählter Lebens-

prozesse

3: Grundlagen und An-

wendungsfelder der Gene-

tik

2: Ökologie und

Nachhaltigkeit

4: Evolution und

Zukunftsfragen

Prüfungsschwerpunkte für das Zentralabitur 2013 und 2014

Grundkurs

Hilfsmittel: Duden, nicht programmierbarer und nicht grafikfähiger Taschenrechner

Physiologische Grundlagen ausgewählter Lebensprozesse

(bi-1)

– Synapse/Weiterleitung und Übertragung

elektrischer Signale

– Neurobiologisch wirksame Substanzen an der

neuromuskulären Synapse

– Lernen und Gedächtnis beim Menschen (auch

molekulare Grundlagen)

– Zelle und Zellmembran

Ökologie und Nachhaltigkeit

(bi-2)

– Biotische und abiotische

Umweltfaktoren

– Stoffkreisläufe und Energiefluss

– Populationen und deren

Entwicklung

– Aquatische Ökosysteme

(Süßwasser)

Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

(bi-3)

– Mitose, Meiose und Rekombination

– Replikation

– Proteinbiosynthese

– Gen-,Chromosomen- und Genommutationen

– Ethische Aspekte der Reproduktionsbiologie

und der Stammzellforschung

Evolution und Zukunftsfragen

(bi-4)

– Evolutionsfaktoren

– Synthetische Evolutionstheorie/

historische Hintergründe

– Homologie und Analogie

– Entstehung von Arten

Leistungskurs

Hilfsmittel: Duden, nicht programierbarer und nicht grafikfähiger Taschenrechner

Physiologische Grundlagen ausgewählter Lebensprozesse (BI-1)

+ siehe Grundkurs

+ Transportvorgänge durch Biomembranen

Ökologie und Nachhaltigkeit

(BI-2)

+ siehe Grundkurs

+ Naturschutz / Nachhaltigkeit

Grundlagen und Anwendungsfelder der

Genetik (BI-3)

+ siehe Grundkurs

+ Gentechnik (PCR, Gelelekrophorese,

Arzneimittelherstellung, DNA-Sequenzierung)

Evolution und Zukunftsfragen

(BI-4)

+ siehe Grundkurs

+ Reproduktionsstrategien unter dem Aspekt  der Fitnessmaximierung

Prüfungsschwerpunkte für das Zentralabitur 2015 

Grundkurs

Hilfsmittel: Duden, nicht programmierbarer und nicht grafikfähiger Taschenrechner

Physiologische Grundlagen ausgewählter Lebensprozesse

(bi-1)

– Zelle, Zellmembran u. Transportvorgänge

– Nervenzelle, Ruhe- u. Aktionspotenzial

– Synapse, Weiterleitung u. Übertragung elektrischer

Signale

– neurobiologisch wirksame Substanzen an

Synapsen

– Lernvorgänge

Ökologie und Nachhaltigkeit

(bi-2)

– Biotische und abiotische

Umweltfaktoren, Toleranzkurven

– Stoffkreisläufe und Energiefluss

– Populationen und deren

Entwicklung, ökol. Nische

– Gliederung von Ökosystemen

– Eingriffe des Menschen in ÖS

Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik

(bi-3)

– DNA, Chromosomen

– Zellzyklus, Mitose

– Replikation

– Proteinbiosynthese

– Mutationen

– Humangenetik, Stammbaumanalyse

– Ethische Aspekte der Reproduktionsbiologie

Evolution und Zukunftsfragen

(bi-4)

– Evolutionsfaktoren

– Darwinsche- u. synthetische

Evolutionstheorie

– Belege für die Evolution (Fossilien,

Homologie)

– Entstehung von Arten

– Konvergenz

Leistungskurs

Hilfsmittel: Duden, nicht programierbarer und nicht grafikfähiger Taschenrechner

Physiologische Grundlagen ausgewählter Lebensprozesse

(BI-1)

+ siehe Grundkurs

+ Proteine, Enzyme

+ Voraussetzungen, Bedeutung u. Formen des

Lernens

Ökologie und Nachhaltigkeit

(BI-2)

+ siehe Grundkurs

+ Naturschutz / Nachhaltigkeit /

Umweltbelastung

Grundlagen und Anwendungsfelder der

Genetik (BI-3)

+ siehe Grundkurs

+ Genregulation (Prokaryonten)

+ Ethische Aspekte der Stammzellenforschung

+ Grundlagen der Gentechnik

Evolution und Zukunftsfragen

(BI-4)

+ siehe Grundkurs

+ synthetische Theorie

historische Hintergründe

+ Koevolution

+ Analogie, moderne Methoden

(Verwandtschaftsbestimmung)

Mündliches Abitur (4. Prüfungsfach)

Die mündliche Prüfung wird als Einzelprüfung durchgeführt und dauert i.d.R. 20 Minuten. Dem Prüfling wird eine Vorbereitungszeit von ca. 20 Minuten unter Aufsicht gewährt. In der Prüfung werden zwei Aufgaben aus zwei Kurshalbjahren gestellt. Eine Aufgabe stammt aus dem Sachgebiet des 4. Kurshalbjahres und die andere Aufgabe wird aus dem Sachgebiet eines anderen vom Prüfling benannten Kurshalbjahres entnommen.

Neu ab 2013 ! Schriftliche Arbeit + Präsentation +
Prüfungsgespräch

Die Präsentationsprüfung umfasst eine schriftliche Ausarbeitung von ca. 5 maschinenschriftliche Seiten. Es sollen die Motive für die Themenwahl sowie die planerischen Überlegungen zum Arbeitsprozess und die angestrebten Ergebnisse dargestellt werden. Es sollen auch fachliche und /oder methodische Überlegungen und Zusammenhänge zum Ausdruck kommen, die in der Präsentation nicht oder nur am Rande thematisiert werden.

Bewertung: Präsenbtation und Gespräch = 2 : 1 (gemeinsame Note)

Endnote: gemeinsame Note und schriftliche Arbeit = 3 : 1

Präsentationsprüfung (5. Prüfungsfach) bis 2012

Das Referenzfach darf nicht 1. – 4. Prüfungsfach sein. Der fachübergreifende Aspekt muss durch ein Fach verdeutlicht werden, welches mindestens zwei Semester belegt wurde oder durch anderweitig erworbene vertiefte Kenntnisse.

Prüfungsdauer 

5. PF Präsentationszeit Gesprächszeit Gesamtprüfungszeit
Einzelprüfung    15 Minuten    15 Minuten   30 Minuten
Partnerprüfung (2 Schüler)

10 Minuten

pro Person

10 Minuten

pro Person

  40 Minuten
Gruppenprüfung (3 Schüler)

8 Minuten

pro Person

8 Minuten

pro Person

  50 Minuten

Bewertungskriterien: 

Kriterien Präsentation                       Gespräch
Kompetenzen

Fachkompetenz, fachübergreifende Kompetenzen,

Methodenkompetenz, Fachsprache, Strukturierungsfähigkeit,

Zeiteintelung

Kommunikation,

Überzeugungskraft,

Originalität

Wichtung  zweifache Wertung  einfache Wertung

Themenübersicht 2011

Sozialdarwinismus im dritten Reich – Begründete Wissenschaft oder grausame Experimente? 
Psychopathie – die Rolle in der Gesellschaft
Lepra – „als Teufelskrankheit“ im Mittelalter und heute
Warum träumen Menschen und was hat es für Auswirkungen?
Laktoseintoleranz- ein Problem für alle Asiaten & Europäer?
Herztransplantation- „Ich fühle mich wie zwei Menschen“ Neue Chance oder Fremdkörper?
Vegetarismus – entspricht diese Lebensform dem aufkeimenden bioökologischen Bewusstsein?       
Depressionenen – Die Volkskrankheit der Industrieländer?
Adchromasie/Monochromasie – eine Welt im Schwarz-Weiß-Film
Radiolarien: Lebewesen mit architektonischem Potential für die Zukunft       
Demenz – Gefahr für alle?
Aphasie – reine Sprachstörung?                                                            
Vor- und Nachteile der Hämochalyse – Sollte man sich als Patient für dieses Verfahren entscheiden?

Themenübersicht 2012

Der Vogelflug