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Pinocchiometer, „Fake News“, Ehrenkodex – Der Journalist Alexander Morhart berichtet über seinen Arbeitsalltag und die neuen Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung.

Geschrieben am 10. November 2019 (letzte Änderung: 10. November 2019)

Am 07. November 2019 besuchte uns der freie Journalist Alexander Morhart auf Initiatiative des Deutschen Journalistenverbands, um zwei 10. Klassen und Teilnehmerinnen aus dem Schülerzeitungs-Redaktionsteam über aktuelle Entwicklungen im Journalist*innen-Berufsbild zu informieren.

Im Zentrum des Vortrags stand einmal die Frage nach möglichen beruflichen Werdegängen und ganz pragmatisch danach, wie ein typischer Tagesablauf eines Journalisten/ einer Journalistin aussehen könnte.

Wie kann es heutzutage noch gelingen, sauber recherchierte Meldungen/ Reportagen zu verfassen, die einem hohen journalistischen Berufsethos verpflichtet sind?

Da in jüngster Vergangenheit immer wieder Kritik an der Zuverlässigkeit der Medien laut wurde (z. B. Claas Relotius, der ausgedachte Beiträge erstellte, mit Hilfe derer er sein Renommee verbessern wollte und Donald Trumps Feldzug gegen die Medien im Zusammenhang mit so genannten „Fake News“), stellte uns Alexander Morhart ein „Pinocchiometer“ vor, dass helfen kann, die Validität von Pressemitteilungen einzuschätzen. Der eigene kritische Blick und ein gesundes Misstrauen gegenüber veröffentlichten Beiträgen ist in diesem Zusammenhang enorm wichtig, um sich in der Vielfalt der manipulativen Meldungen ein halbwegs authentisches Bild zu verschaffen.

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