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Lutherstadt Wittenberg im Juli 2015

Geschrieben am 7. September 2015

Wir, die Religionsgruppe der Klassen 8A, der 7b, zwei Teamerinnen aus der 10 c und Frau Sucker, traten am 26.06.15 unsere Reise nach Lutherstadt Wittenberg an.

Morgens trafen wir uns am S-Bahnhof der Storkower Straße, fuhren zum Gesundbrunnen und von dort kurz nach 9 mit dem Regionalexpress los. Die eineinhalb Stunden Fahrt gingen schnell vorbei, da wir aßen und spielten. Gleich nach der Zugfahrt und dem kurzen Fußmarsch zur Stadt stelltenwir unser Gepäck in der St. Marienkirche ab und besichtigten sie auch innerhalb einer Führung. Leider war der Altar gesperrt, weshalb wir ihn nicht in voller Pracht sehen konnten.

Danach brachten wir unsere Sachen in die Jugendherberge und hatten erst einmal Mittagspause. Ein Teil von uns aß beim Italiener, andere kauften nur einen kleinen Snack.

Um 15 Uhr konnten wir in die Zimmer beziehen und hatten gleich Zeit, uns ein wenig einzurichten.

Für 16 Uhr hatte Frau Sucker eine Altstadtführung organisiert. Der Stadtführer Herr Glaubig erzählte uns einige Anekdoten und Geschichten, zeigte uns die Stadtbrunnen, die Marienkirche und einige Häuser von außen. Es machte viel Spaß ihm zuzuhören, da er seine Tour ausgewogen gestaltete.

Nach der Führung hatten wir nach einmal Freizeit und trafen uns um 18 Uhr zum Abendbrot. Es gab Bratkartoffeln und Chickennuggets. Das schmeckte uns, da wir auch schon wieder ein bisschen hungrig waren.

Abends gingen wir noch einmal los, um zuerst in die Pop Up-Cranch-Ausstellung zum Mitmachen zu gehen, wo wir viel Spaß dabei hatten, die Anrufe Cranachs entgegenzunehmen, zu zeichnen, uns zu verkleiden und die Gemälde zu verschönern. Bis 21 Uhr konnten wir auch noch die originale Cranach-Ausstellung besichtigen (L.Cranach d.Jüngere)

Wir liefen zurück zur Jugendherberge und um 22 Uhr fing die Nachtruhe an. Einige blieben noch etwas länger wach, doch letztendlich schliefen alle ein …. Und wachten morgens früh wieder auf.

Um 8 Uhr begann das Frühstück. Bis 10 Uhr mussten wir die Zimmer verlassen, alle schafften es pünktlich. Unser Gepäck durften wir noch einmal in der Jugendherberge unterbringen und dann besuchten wir das Lutherhaus. Auch hier war eine Führung organisiert. Mit Interesse folgten wir den Erklärungen der Museumspädagogin Frau Hänsel. Etwas später konnten wir die Lutherrose aus Ton nachformen und mit Gänsefedern und Beerentinte mit alter Schreibschrift das Alphabet und unsere Namen schreiben. Alle arbeiteten konzentriert, hatten aber auch Spaß dabei.

Gegen 13 Uhr konnten wir unsere Mittagspause anfangen. Erneut gingen einige zum Italiener. Danach trafen wir uns wieder in der Jugendherberge, holten unserer Gepäck und gingen zum Bahnhof. Um halb vier verließ der Zug die Lutherstadt Wittenberg. Alle waren erschöpft und müde, freuten sich deshalb um ca. 17 Uhr in Berlin anzukommen.

Alles in allem war die Fahrt ein schönes Erlebnis und wir konnten mit neuem Wissen nach Haus fahren.

Elinor Böhme, 8A

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