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Unterwegs in Berlin – Politische Tagesfahrt mit Bundestagsabgeordneten

Geschrieben am 18. Dezember 2014

Insgesamt drei große Gruppen hatten im November Gelegenheit auf Einladung von zwei Bundestagsabgeordneten politische Tagesfahrten durch Berlin zu unternehmen. Dr. Martin Pätzold (CDU) und Dr. Fritz Felgentreu (SPD), die im Rahmen ihrer Wahlkreisarbeit beide für Lichtenberg zuständig sind, haben unabhängig voneinander Schülerinnen und Schüler unserer Schule eingeladen, sie an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und weitere politische Institutionen kennenzulernen.


Hier die Berichte von Schülerinnen und Schülern, die an einer dieser Fahrten teilgenommen haben:

Am 20.11.2014 hatten, wir die Klasse 10b und einige andere interessierte Schüler der Q1 die Möglichkeit, an einer politischen Tagesfahrt teilzunehmen. Diese beinhaltete den Besuch des Auswärtigen Amtes, des Bundestages und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Auswärtiges Amt

Im Auswärtigen Amt wurden wir in einen der Vorführungssäle geführt und dort wurde uns zuerst ein Film über die Arbeit des Auswärtigen Amts gezeigt. Danach gab es eine Fragerunde mit einer Angestellten des Auswärtigen Amts. Positiv zu vermerken ist hierbei das wir nicht mit einem PR-Mitarbeiter geredet haben der uns alle unsere Fragen aalglatt beantwortet, sondern das eine Frau unsere Fragen beantwortet hat, die tatsächlich für das Auswärtige Amt gearbeitet hat und das schon in verschiedenen Teilen der Welt. Das hat zwar den Vorteil, dass wir mehr oder weniger „wahre“ Antworten auf unsere Fragen gekriegt haben, allerdings hatte es auch den Nachteil das sie eigentlich auf keine unserer Fragen wirklich geantwortet hat und versucht hat die kritischen Fragen z.B. über die Ukraine-Krise so allgemein und unbestimmt zu beantworten wie ihr das möglich war. Das ist natürlich auch zu verstehen, denn die Folgen wären katastrophal, wenn sie eine Antwort gegeben hätte, die man hätte falsch verstehen können. Alles in allem war diese Station unseres Ausflugs zwar nicht besonders aufschlussreich, aber er hat trotzdem Spaß gemacht und schließlich kommt man nicht jeden Tag dazu, eine Präsentation in einer so wichtigen Institution zu kriegen. (Julian)

Reichstag

Nach einem Mittagessen im BERLIN Pavillon in der Nähe des Platzes der Republik mussten wir durch einen Sicherheits-Check, um in den Deutschen Bundestag zu kommen. Für einige war es der erste Besuch, für mich jedoch war es bereits das dritte Mal, weshalb es aber nicht weniger interessant war.

Wir wurden zum Plenarsaal geführt, wo wir uns auf der Besuchertribüne einen Vortrag über den Aufbau des Bundestages und die vielseitigen Aufgaben und Arbeit des Parlaments anhörten. Besonders beeindruckend war der in Wirklichkeit viel mächtiger wirkende Bundesadler.

Anschließend an den Rundgang und den Vortrag folgte eine kleine Diskussionsrunde mit Herrn Dr. Fritz Felgentreu, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der Berliner SPD.

Trotz kleiner Verspätung waren ein ausgiebiger Meinungsaustausch und eine Fragerunde möglich. Herr Felgentreu beantwortete die Fragen  – auch zur Ukraine-Krise – sehr konkret und wir hörten ihm mit großem Interesse zu.

Zum Abschluss machten wir noch ein Foto und gingen zum Ausklang auf die Reichstagskuppel, wo wir trotz schlechten Wetters einen wunderschönen Ausblick auf Berlin hatten. (Ngoc Anh)

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Von Stauffenberg und Schindler hat jeder schon mal etwas gehört, doch was ist mit Georg Elser, Otto Weidt, den Swing-Jugendlichen und den vielen anderen, die Widerstand geleistet haben? In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erfährt man vieles über diese Personen (-gruppen) die mit Hitlers Regime nicht einverstanden waren. Die Führung war informativ, interaktiv und regte zum Nachdenken an. Das viele Material (Bilder, Originaltexte, usw.) und der dezente Einsatz moderner Medien unterstrichen die Atmosphäre. Einen Besuch ist die Gedenkstätte auf jeden Fall wert, eine Führung optional. (Markus)

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