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Europarede von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments

Geschrieben am 17. November 2014

Am 9. November 2014 waren Schülerinnen und Schüler der Q3 zur Europarede des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz ins Haus der Kulturen der Welt eingeladen.


Die Europarede ist die regelmäßige, jährlich wiederkehrende Stellungnahme der höchsten Repräsentanten Europas – dem Präsidenten des Rats der Europäischen Union und dem Präsidenten der Kommission – zur Idee und zur Lage Europas. Sie wird immer am 9. November in Berlin gehalten, weil sich dort mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 nicht nur deutsche, sondern europäische Geschichte ereignet hat und das große, nun nicht mehr geteilte Europa möglich geworden ist.

In der diesjährigen Rede, am 25. Jahrestag des Mauerfalls, warnte Martin Schulz vor neuen Grenzen in Europa: vor der Abschottung gegenüber Flüchtlingen, vor neuen Tendenzen zur Abschottung gegenüber Arbeitsmigration innerhalb der EU und auch vor der gewaltsamen Veränderung von Grenzen in Europa.

Hier die Eindrücke unserer Schülerinnen und Schülern:

Christopher: „Geschichtlich eine etwas eindimensionale aber dennoch Mut machende Rede, in der Schulz wieder einmal deutlich dargelegt hat, weshalb „weniger“ Europa auch keine Alternative ist.“

Antonia: „Der Einstieg zur Rede durch das European Union Youth Orchestra war sehr gelungen. Martin Schulz befassten sich in seiner Rede mit dem historischen Tag, an dem er die Europa Rede gehalten hat – dem 25 jährigen Jubiläum vom Fall der Mauer- ging weiter aber auch auf die zukünftige Arbeit des Europäischen Parlaments ein und benannte das Problem der Asylsuchenden Flüchtlinge.“

Julia: „Die Europarede von Herrn Schulz ging auf die historischen Ereignisse ein, sprach aber auch politisch aktuelle Probleme an und betonte die Bedeutung von Europa. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, ohne die man sich sonst nicht ein paar Augenblicke Zeit genommen und an die deutsche Geschichte zurückgedacht hätte. „

Für diejenigen, die gerne mitgekommen wären, aber nicht mitkommen konnten, ist hier der Link zur Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung, auf der Rede von Martin Schulz zusammengefasst ist und auch Videomitschnitte zu sehen sind.

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