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Fest der Sprachen 2013

Geschrieben am 14. Juni 2013

Am 29. Mai 2013 wurde am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium das alle zwei Jahre stattfindende Fest der Sprachen gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen hatten aus diesem Anlass Lieder, Puppenspiele oder Theaterstücke in allen Sprachen, die das Herder-Gymnasium anbietet, einstudiert. Die Klassen aus den Stufen 5/6  bzw. aus den Stufen 7/8 und 9/10 traten dabei jeweils in einem Wettbewerb gegeneinander an und versuchten, die Jury von ihren Sprachkenntnissen und ihrem Vortrag zu überzeugen.

Parallel zu den Darbietungen wurden für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I insgesamt 86 Workshops zu 27 unterschiedlichen Themen angeboten, die vertiefte Einblicke in die Kultur der an der Schule gesprochenen Sprachen gaben. So wurden z. B. französische Crêpes gebacken, ein asiatisches Schachspiel erlernt oder die Sehenswürdigkeiten europäischer Städte gemalt. Die Workshops wurden von den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II organisiert und durchgeführt, so dass an diesem Tage vor allem Schüler von Schülern lernten.


Sieger des Wettbewerbs der 5. und 6. Klasse war die Klasse 5bs, die in ihrem Theaterstück „Hexen, Hexen“ kinderfeindliche Hexen darstellten, die durch die beeindruckenden Fremdsprachenkenntnisse der Herder-Schüler, in ihrem Weltbild erschüttert werden und ihre Zauberkräfte verlieren. Bei den ältern Klassen gewann die Klasse 8b mit ihrem Theaterstück „Mal anders fliegen“, das die Verständigungsprobleme zwischen russischen, französischen, deutschen und amerikanischen bzw. kanadischen und britischen Touristen in einem Flugzeug auf witzige Weise darstellte. Das Publikum lachte jedenfalls sehr herzlich über die gelungene komödiantische Darbietung. Die Klasse 10a gewann in ihrer Alterklasse mit der Quizshow „Eins, zwei oder drei“ in der Mannschaften aus vier Ländern in vier verschiedenen Sprachen so knifflige Fragen wie „Wie darf ein Schwein in Frankreich nicht genannt werden?“ (Lösung: Napoleon) lösen mussten.


Kommentare der Schülerinnen und Schüler

Ein Jury-Mitglied:

Für mich war das Fest der Sprachen ein voller Erfolg. Die Organisation hat gut geklappt und wir als Jury hatten viel Spaß und Freude dabei, die Beiträge der anderen Klassen zu sehen. Es war wirklich beeindruckend, wie sogar die jüngsten Schüler aus den 5. und 6. Klassen ein so vielfältiges und umfassendes Programm (fast) alleine auf die Beine gestellt und dieses selbstbewusst und mutig vorgetragen haben. Das Bestimmen des Siegers fiel uns in keiner Gruppe leicht und führte zu langen Diskussionen und Pro- und Contra-Listen. Zwar gab es einige Ausnahmen, aber bei der Mehrheit der Klassen hat man unter anderem auch am Ergebnis gesehen, wie viel Energie in die Vorbereitungen gesteckt wurde. Von den Workshops habe ich auch nur Gutes gehört, auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, dass alle Schüler an diesem Tag viel Spaß hatten.

Die Workshopleiter:

On 29th May the second „Fest der Sprachen“ took place at the Herder-High-School. The event shows the diversity of languages our school has to offer and encourages all students to create creative and multi-lingual shows. For me that event will always be a good memory because two years ago our class won first price with a modern version of “Romeo and Juliet“. This year it was our task to think of projects that would entertain the younger students between their performances and the great final. Gesine and I decided to play the well-known game “Acivity“ with students from Year 5 to 8. We wanted to play that game in English so the younger students could improve their speaking skills while they were playing. We provided little game cards with easy English words on them in the catgories “Draw“, “Explain“ and “Pantomime“.

Years before we always wanted to bet he older students who were in charge of the projects but this year we learned what it meant to get a group of 11-to-14-year-olds to listen to you. At first everyone had to present their name, age and class to the group in English and we played a little game so the students would be comfortable with each other. Afterwards the real game started. We had to learn that the students’ English skills were better than we had expected. We also discovered some drawing talents, “promising“ young actors and pranksters full of energy. In the second group we also added a game in which the students had to guess an object by asking Yes-No-questions. It was interesting to see how the children got better at improvising and we were impressed by their English skills.

All in all, there was a good atmosphere within the groups. The first group was more dynamic while the second group was really concentrated. Judging from the evaluation sheets the kids also liked our project very much and appreciated the cookie breaks in particular. It was fun to prepare and implement the project and to get to know some of the younger students from our school.

Das Fest der Sprachen war für mich eine Möglichkeit, mich zum ersten Mal richtig erwachsen zu fühlen. Zum ersten Mal in die Rolle eines Lehrers zu schlüpfen, zum ersten Mal den Unterricht nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, zum ersten Mal das Geschehen aus einer anderen Perspektive zu betrachten – das war eine schöne Erfahrung für mich.

Das Fest der Sprachen hat mir allgemein sehr gut gefallen, jedoch lässt die Organisation (Räume etc. etwas zu wünschen übrig. Mein eigener Workshop, in dem Schüler der 5. – 8. Klassen etwas über die französische Küche erfahren und ihre eigenen Crepes gestaltet haben lief allgemein betrachtet sehr gt. Die große Anzahl von Schülern und unangemeldeten neuen Schülern war jedoch ein Problem.

Das Fest der Sprachen ist eine abwechslungsreiche Alternative um die Schüler bei Laune zu halten etwas zu lernen. Es erfordert Kreativität und er hat Spaß gemacht die Workshops auszurichten.

Die Schüler der 5. und 6. Klasse kamen mit hohem Interesse in unseren Workshop „Sehenswürdigkeiten“. Mit großem Interesse verfolgten sie unsere Vorträge über den Eiffelturm, die St. Basilius Kathedrale und den Wachpostenwechsel am Buckingham Palace. Die Schüler beteiligten sich und arbeiteten gut mit. Beim anschließenden Ausmalen der Malvorlagen arbeiteten sie sehr konzentriert und mit Spaß wählten sie das schönste Bild aus. Uns bereitete es viel Freude, den Workshop vorzubereiten und mit den Schülern durchzuführen.

Die Gewinnerklasse 8b:

Die 7. und 8. Klasse haben echt kreative und interessante Darstellungen geboten. Außerdem machten die Vorbereitungen zu dem Stück sehr viel Spaß und es war lustig, zusammen etwas zu machen. Die Workshops waren vielfältig und sehr informativ. Die älteren Schüler haben sich viel Mühe gegeben und man merkte, dass sie sich Gedanken gemacht haben.

Es war…toll und – hey! – wir haben gewonnen! Es hat sehr Spaß gemacht an einem eigenen Projekt zu arbeiten, dennoch was es schwierig, die ganze Klasse in Einklang zu bekommen.

Das Sprachfest an unserer Schule war eine schöne Abwechslung. Das Programm, welches sich die Schüler ausgedacht hatten, war kreativ und schön anzusehen. Doch es wäre noch schöner gewesen, hätten alle Schüler noch mehr Zeit gehabt, ihr Stück vorzuführen, ohne Hetze. Die Workshops waren interessant.


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