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Der Leistungskurs Deutsch erkundet Dresden!

Geschrieben am 17. Januar 2012

Am 11.11.2011 hat sich der Unterricht unseres kleinen, familiären Leistungskurses um 165 km nach Süden verlagert: Neben dem für den Faschingsbeginn zu erwartenden Spaß, den wir zusammen hatten, bildeten wir uns selbstverständlich intellektuell weiter.

Das im Vorfeld gut organisierte Programm begann mit der rund zweistündigen Anreise per Bus. Gegen 10.30h erreichten wir gemeinsam mit unserer derzeitigen Deutschlehrerin Frau Stadler unser Ziel.

Vormittags gab es ausreichend Zeit, selbstständig die Sehenswürdigkeiten, die Architektur sowie die kulturellen Vorzüge der Hauptstadt Sachsens zu erkunden. Dabei besichtigten wir sowohl die Neu- als auch die Altstadt, wobei uns überraschenderweise viele Elemente unseres derzeitigen Unterrichtschwerpunkts über den Weg liefen: die Epoche der Romantik. Diese steht mit der Lektüre des „Goldenen Topfes“ (E.T.A. Hoffmann) im Fokus des aktuellen Semesters. So war denn auch das „Museum der Dresdner Romantik“ – „Kügelgenhaus“ genannt –  Hauptziel und – Anlass unserer Exkursion.

Um uns für den bevorstehenden Museumsbesuch zu stärken, gingen wir erst einmal Pfannkuchen essen. Voller Elan und „bildungsbereit“ liefen wir dann schnellen Schrittes dem Kügelgenhaus entgegen, wo wir uns der Epoche der Romantik mit all ihren künstlerischen Facetten widmeten: Literatur, Musik, darstellende Kunst. Eine sympathische und kompetente Dame machte uns mit  Leben und Werk bedeutender Persönlichkeiten dieser Zeit vertraut: Neben dem Maler Kügelgen, nach dem das Museum benannt ist, durften auch Caspar David Friedrich und Literaten wie Goethe, Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann nicht fehlen.

Es ist nicht immer einfach, sich in eine vergangene Zeit hineinzuversetzen und eine Lektüre im Unterricht dann dementsprechend zu bewältigen. Doch all die Informationen, die wir im Kügelgenhaus erhielten, vermittelten uns ein umfassendes Verständnis für das Entstehen sowie die Entwicklung einer Epoche im Allgemeinen und der Epoche der Romantik im Speziellen, so dass dieses Wissen uns in kommenden Deutschstunden und im Abitur sicher hilfreich sein wird.

Körperlich erschöpft aber „geistig zufrieden gestellt“ machten wir uns auf den Heimweg. Um 18.30h kamen wir schließlich in Berlin an.

Diese kleine Reise hat uns allen gefallen und wir können andere Klassen / Kurse nur ermutigen, solche Exkursionen zu nutzen, um ihren Unterricht zu bereichern.

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