Friedrich Wilhelm I. ließ die Akzisenmauer um Berlin anlegen, um die seit 1667 praktizierte Erhebung von Einfuhrzöllen (Akzise) weiterhin zu ermöglichen und das Desertieren von Soldaten der Berliner Garnison zu verhindern. Sie bestand aus einer 4,20 m hohen Mauer aus Ziegeln, Abbruchsteinen und Kalksteinen, im Norden größtenteils in den ersten Jahrzehnten aus Palisaden. Erst zwischen 1787 und 1802 ersetzte eine Steinmauer, zum Teil etwas nach außen gerückt, die Palisaden. Der Umfang betrug erst 14,5, später 17 km.
http://www.luise-berlin.de/lexikon/mitte/a/akzisemauer.htm, 22.10.2010
34 Schüler der Q1 umrundeten im einstündigen Regenmarsch am 17.11.2010 die über 500 Jahre bestehenden Grenzen der Doppelstadt Berlin/Cölln.
In folgenden Jahrzehten bestimmte die Akzisenmauer (s.o.)
bis zur spannenden Zeit der Industrialisierung die Stadtgrenzen.
Die Schüler recherchierten in Gruppenarbeit die Bedeutung der einzelnen Stadttore und
begaben sich auf Vor-Ort-Spurensuche:
- Was wissen Passanten über das Aussehen und die Bedeutung der Tore und über die "Namensgeber"?
- Welche Verkehrsbedeutung ist an diesen Orten heute erkennbar?
Als Ergebnis der zweitägigen Projektarbeit entstand eine interessante Sammelmappe
und
ein Hingucker in der Caféteria:
Ralf Sachse